Ehrenamtlicher Besuchsdient

Kuchentheke Sommerfest 2009

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Leitspruch von Martin Buber

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Der ehrenamtliche Besuchsdienst des Alten- und Pflegeheimes St. Franziskus besteht seit dem Sommer 1987. Ihm gehören ca. 30 Frauen und Männer aus Bubenreuth an, die sich die Aufgabe gestellt haben, für die Bewohner unseres Hauses da zu sein.

Sie wollen

  • die Bewohner besuchen
  • Zeit für sie haben, ihnen zuhören
  • sich mit ihnen unterhalten, sie ermuntern und trösten
  • gemeinsam mit ihnen beten, wenn sie es wünschen
  • ihnen Freude, Abwechslung und Anregungen geben
  • ihnen kleine Wünsche erfüllen
  • ihnen den Kontakt zur Gemeinde und zur jüngeren Generation erhalten
  • ihre Gemeinschaft untereinander fördern.

Der Besuchsdienst ist ehrenamtlich, freiwillig und unentgeltlich. Bei ihrer Aufgabe steht ihnen die Einrichtungsleitung und das Personal durch eine gute Zusammenarbeit zur Seite. Unterstützung erfahren sie auch vom Caritasverband (Seminarangebote), von den Kirchen und der Gemeinde Bubenreuth, sowie durch kleinere Geld- oder Sachspenden.

Ihr Angebot für unsere Heimbewohner

  • Sie besuchen die Bewohner im Heim oder im Krankenhaus (Einzelbesuche).
  • Sie begleiten sie (ohne oder mit Rollstuhl) in den Garten oder ins Dorf, z.B. zum Einkaufen oder bei Friedhofsbesuchen.
  • Sie begleiten Bewohner zu Arztterminen, wenn die Angehörigen verhindert und die Bewohner alleine unsicher sind.
  • Einmal im Monat gestalten sie mit Singen und Vorlesen Begegnungsnachmittage im Pflegebereich.
  • Im Winterhalbjahr veranstalten sie Bastelnachmittage.
  • Sie bieten Spielnachmittage mit Gesellschaftsspielen an. Da geht es dann mit "Contra und Re" und "Mensch ärgere dich nicht" zur Sache.
  • Am letzten Mittwoch im Monat findet ein Cafeteria-Nachmittag statt. Es werden Kaffee und selbstgebackene Kuchen zum Selbstkostenpreis angeboten, dazu ein unterhaltsames Programm wie Modenschau, Fasching oder das gemeinsame Singen altvertrauter Lieder mit Instrumentalbegleitung. In besonderer Weise feiern sie mit den Bewohnern Erntedank und Advent.
  • Sie bieten den Bewohnern Gelegenheit für Automitfahrten zu Feiern der Kirchen und zu Gemeindefesten, zu Altennachmittagen im Ort, in besonderen Fällen zum Einkaufen nach Erlangen.
  • Im Frühjahr und Herbst starten sie mit Behindertenbus und Privatautos zu einem Ausflug ind die nähere Umgebung. Nach einem Spaziergang kehren sie in einem Cafe ein und haben viel Spaß miteinander.

Die Angebote werden von unseren Bewohnern sehr gerne angenommen.

Die Gemeinschaft mit den Heimbewohnern - das Miteinander - ist für alle eine Chance, besser zu verstehen, was "Leben ist.

Warum haben so viele Menschen nichts vom Leben? 
Weil sie keine Freunde haben.
Weil sie keinen kennen, der zu ihnen hält.
Weil sie kein Zeichen sehen, daß sie einer mag.
Weil keine Blume da ist, die für sie blüht.
Und dabei wirken Blumen doch Wunder!
Es müssen nicht die kostspieligen Blumen sein.
Gewöhnliche, einfache Blumen:

"Ein Lächeln, ein gutes Wort, eine kleine Geste."